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Bienen­freund­licher Garten in Everswinkel und Umgebung

Ein Garten ist mehr als nur eine Grün­fläche – ein bienen­freund­licher Garten ist ein leben­diges Klima­schutz­projekt direkt vor Ihrer Tür. Indem wir Lebens­räume für Bienen schaffen, legen wir den Grund­stein für eine gesunde Pflanzen­vielfalt, die unser lokales Mikro­klima spür­bar verbessert.

Eine Hummel sitzt auf einer gelben Blüte, umgeben von grünem, unscharfem Hintergrund.

Was bedeutet "bienen­freund­lich"?

Die Menge an einheim­ischen Blüten­pflanzen ist relevant, damit die Nahrung für die Bienen gewähr­leistet wird. Wer den Lebens­zyklus der Wildbienen etwas genauer betrachtet, kann leicht ableiten, welche Pflanzen und Freiflächen für sie von Nutzen sind.

Keine Sorge, Sie müssen nicht gleich Imker werden. Ein bienen­freundlicher Garten zeichnet sich in erster Linie durch seine Pflanzen­vielfalt aus. Die Struktur Ihres Gartens sollte möglichst nah an die Bedürf­nisse der Biene angepasst werden.

Das Bienen­hotel

Ein großes Insektenhotel aus Holz steht auf einer Wiese vor Bäumen und bietet Nistplätze für Wildbienen.

Ein Hotel für Insekten ist eine super Unter­stüt­zung für Wild­bienen, vor allem, wenn die sonnige Unter­kunft wetter­geschützt in der Nähe einer nahrungs­reichen Umge­bung mit entsprech­enden Pflanzen steht.

Der Radius der Wild­bienen

Berück­sichtigen muss man den Radius der Wildbienen, denn sie fliegen nicht allzu weit, um zu nisten. Und dafür gilt es Möglich­keiten zu schaffen, wie z.B. Mauer­ritzen oder Blüh­hecken. Viele Wildbienen nisten unter der Erd­oberfläche. Das bedeutet, dass der Zugang offen gehalten werden muss, wofür sich freie Flächen mit Sonnen­einstrah­lung eignen.

Art­gerechte Struktu­rierung des Gartens

Um Bienen einen Lebens­raum bieten zu können, sollte der Garten art­gerecht struktu­riert werden. Jeder, der möchte und einen Garten besitzt, kann schon mit wenigen Mitteln aktiv etwas für die Biene tun:

  • Trocken­mauer
  • Teich, Holzhaufen, alte Pflanzen­stengel
  • Stellen/ Ecken, in den Wild­bienen nisten können
  • Anlegen eines Bienen­hotels
  • Giftfreier Garten
  • Verzicht auf Torf in der Blumen­erde

Wussten Sie,
dass es in Deutschland einmal über 500 Arten von Bienen gab? Davon sind fast 40 ausgestorben. Zwischen Blüh­pflanzen und Bienen gibt es ein Geben und Nehmen: die Pflanzen brauchen die Bienen zur Vermehrung, die Bienen bedienen sich bei den Pflanzen, um an Nektar zu kommen. Gäbe es keine Bienen mehr, wären regionale Obst- und Gemüse­sorten nur halb so groß.

Initiative "Deutschland summt"

Die Initiative in Berlin wurde schnell ein Projekt, dem sich Engagierte aus mehr als 25 Kommunen, Gemeinden und Landkreisen anschlossen. "Deutschland summt" möchte Bürgerinnen und Bürger dafür begeistern, mitzuhelfen, den Bienen vielfältige Lebensräume bereitzustellen.

Link zur Bienen-Initiative "Deutschland summt":

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